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Andrea Jaspter und ihr Sohn

Mein Wunschkind

Diesen Text über uns und unseren Sohn Tim habe ich zu einer Zeit geschrieben, in der ich mir bewusst wurde, wie bereichernd es ist, mit ihm leben zu dürfen. Eine wertvolle Erkenntnis, die ich gerne mit anderen Eltern teile.

Da liegst Du und schläfst
mein Sohn, mein Prinz
das Wunschkind.
Inzwischen bist Du sechs Jahre alt.
Ich denke darüber nach,
was ich mir bei Deiner Geburt vorgestellt habe
wenn Du sechs bist.
Deine Haare sind - noch - heller als meine,
die Augen genau so dunkel.
Du hast so schöne, geschwungene Augenbrauen
wie Dein Vater.
Und das Temperament von meinem.
Ja, Du sprichst weniger, als andere Sechsjährige
und Du bist kleiner...
Mancher würde sagen, Du bist "komisch", "anders"...
Das hätte ich vor sechs Jahren auch gesagt.
Am ersten Tag dachte ich nein! Das muss ein Irrtum sein.
Dann habe ich geweint.
Am zweiten Tag fragte ich mich: Warum wir?
Und habe geweint.
Am dritten Tag dachte ich, wenn wir alleine bleiben, alle Kontakte abbrechen, dann wird es gehen.
Und ich habe geweint.
Glücklicherweise ließen sie es nicht zu. Sie haben zu uns gehalten.
Und ich musste nicht mehr so oft weinen.
Irgendwann kam Dein erstes Lächeln.
Und Dein erstes "Mama".
Ich habe Dich von Anfang an geliebt.
Erst voller Kummer.
Dann trotzdem.
Später gerade deshalb.
Inzwischen liebe ich Dich einfach so.
Ich sehe Dich an und weine
vor Freude, dass ich Dich habe.
Kein Schmerz mehr.
Für mich bist Du genau richtig.
Mein Wunschkind.

2005 - Andrea Jaspert

Ein Portrait von Tim

Tim kam spontan zum Fotoshooting dazu und der Fotograf war so begeistert von ihm, dass er gerne ein Foto von ihm machen wollte.

Drei Mädchen

Alina (eine Freundin von Tim) hatte zu ihrem Fotoshooting ihre zwei Freundinnen dabei und so entstand dieses Gruppenfoto.

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